Welcome to the Jungle…

MS-stereophone Digitalaufnahme 48kHz/24bit rein synthetischer Klänge
…und hier sowas wie die Basslinie…

Wo findet sich die Struktur eines echten Klanges?

Wie weit ist es möglich? Das bisher Erreichte ausloten, anhand einer sorgfältigen Auswahl an bereits vorhandenen Geräten. Auch um weitergehende Ansätze zu entwickeln. Und, um ein verfeinertes Verständnis zu erlangen über die Welt der Schwingungen und die Schwingung der Welt und meiner wahrnehmenden Interaktion damit. Dem nervig monotonen Fiepsen und Wummern in seinen pulsierenden Hebungen und Senkungen so verschlungene Mischpfade anzubieten, bisweilen durch rauschend knacksige Radioimpulse in Resonaz versetzt, auf denen es sich über Wellenhaft mannigfaltig interagierende Kipppunkte bewegt, die stets neu balanciert und bisweilen auch zu Fall gebracht werden mögen. Aufdass ein lebendiges Klanggeschehen auch wieder mich belebe. Das war meine Fragestellung. Ein Jungle. Eine selbstentscheidend bildende Koordination der Sinne, Impulse und Körper. Zum Abschluss nun noch das Experiment, die beiden Player oben auf dieser Seite, wie zuvor die Radiosignale, in dieses momenthafte Spiel verschlungen einzubinden.

Ein Ergebnis, das an einigen Stellen gelingt, an anderen den Versuchs-Vorgang hörbar werden lässt, jedoch mittels digitaler Aufzeichnung an diesem Punkt lediglich noch mangelhaft erfassbar wird: (es gehen wichtige Obertöne verloren, die, wenn allein auch nicht hörbar, in resonierenden Interferenzen das klanggeschehen Richtung Unendlichkeitsgrenze beleben und auf einem simpel kreischenden feedback, den Eindruck eines schwingenden Haarmetalls erwecken oder aus einer technischen Bassschwingung das ungeheuer wuchtige Holzblasinstrument imaginieren lassen, das von wer weiß schon wem, seit Urzeiten geblasen wird…)

!!!VORSICHT!!! recht LAUT hervorstechende feedbacks, beim Abspielen ohne die untere Spur:

Abschluss dieser ersten Versuchsreihe zum Thema: analoge Klang-Synthetisierer

Ein lebendigerer Eindruck entsteht tatsächlich, wenn die obere der beiden Ausgansspuren parallel dazu abgespielt wird; (hier als Kopie zum Abspielen ohne scrollen):

KOPIE – MS-stereophone Digitalaufnahme 48kHz/24bit rein synthetischer Klänge

Demnächst also weitere Experimente live und/oder mit analogen Aufzeichnungsverfahren.

Nachtrag mit tanzbaren Elementen: → Dschungelbeat des Chaos